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Revue de Synthèse

0035-1776
 

 ARTICLE VOL 127/1 - 2006  - pp.43-75  - doi:10.1007/BF02962621
TITRE
Stahl, Leibniz, Hoffmann et la respiration

RÉSUMÉ

Am Anfang des 18. Jahrhunderts üben Wilhelm Gottfried Leibniz und Friedrich Hoffmann Kritik an Georg Ernst Stahls ärztlicher Lehre. Sie sortieren nach wahr und falsch. Sie übernehmen Stahls Definition der Atmung, lösen sie aber aus ihren animistischen Grundlagen heraus und stellen, sie in eine dem Prinzip vom hinreichenden Grund und mechanischen Modellen verpftichtete Epistemologie hinein. Stahls Entdeckung besteht im Verständnis der Atmung als wärmeerzeugende Ventilation, entgegen der antiken Vorstellung. Die Iatromechaniker erkennen die Berechtigung von Stahls Begriff und versuchen, ihn in ein mechanisches Modell der Ventilation zu übertragen. Diese Wiederaufnahme in einem anderen epistemologischen Zusammenhang gibt Anlass zur kritischen Analyse der Idee von Entdeckungen, die «wahr» in ihrem Inhalt, aber «falsch» in ihren Hypothesen sind. Außerdem muss man die Epistemologie des medizinischen Wissens als Wissenschaft und Therapie gleichermaßen und sein Verhältnis zu anderen Fächern hinterfragen. Wenn also Leibniz als Philosoph und Hoffmann als Arzt Stahls animistische Lehre ernst nehmen, verweist das darauf, dass seine Entdeckungen die Grundlagen der Medizin in Frage stellen.



AUTEUR(S)
Sarah CARVALLO

MOTS-CLÉS
atmen, Geist, Animismus, Entdeckung, Ende, Leben

LANGUE DE L'ARTICLE
Français

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