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Revue de Synthèse

0035-1776
 

 ARTICLE VOL 127/1 - 2006  - pp.169-183  - doi:10.1007/BF02962627
TITRE
Thèses de sociologie et romans à thèse

RÉSUMÉ

Gibt es spezifische rhetorische Merkmale der «Wissenschaftlichkeit» in der soziologischen Sprache? Um diese delikate Frage anzugehen, gehen wir am besten von einer Übersicht der in der Soziologie üblichen rhetorischen Vorgehensweise aus. Wir sollten die gemeinsamen Hauptmerkmale der Gattung «soziologische Schriften» zusammenfassen. Vergleichen wir diese Gattung mit einer literarischen Gattung, so stellen wir fest dass es letzterer gleichzeitig nahesteht und dennoch sich von ihm abhebt: der «roman à thèse» (eine vernachlässigte Gattung, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich entstand und deren bekannteste Vertreter Charles Mauras und Paul Bourget sind). Die Parallelen sind augenfällig. Wenn aber der Unterschied zwischen soziologischer Abhandlung und «Bildungsroman» nicht im Text selbst aufzufinden ist, muss dann nicht ausserhalb des Textes die «Wissenschaftlichkeit» in den Rahmenbedingungen der Produktion und der Rezeption gesucht werden, d. h.: in den Interpretationsvorschlägen und der Quellenkritik? Diese Bedingungen müssen natürlich erfüllt sein, was ja nicht immer der Fall ist.



AUTEUR(S)
Michel VILLETTE

MOTS-CLÉS
Soziologie, roman, Literaturgattung, Rhetorik, Wissenschaftlichkeit

LANGUE DE L'ARTICLE
Français

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