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Revue de Synthèse

0035-1776
 

 ARTICLE VOL 119/4 - 1998  - pp.545-573  - doi:10.1007/BF03181393
TITRE
Questions ethnographiques et mathématiques de la préhistoire

RÉSUMÉ

Beim Studium der Mathematik der Vorgeschichte tritt das grundsätzliche Problem der Forchungsquellen auf. Wenn man sich damit benügt, nur die archäologischen Quellen als Forschungsmaterialen anzusehen, dann sind zwei extrem verschiedene Einstellungen zu dem Thema durchaus vorstellbar: entweder fehlt dem Forscher das Interpretationsvermögen, oder er wird die Materialen deuten wollen, auch wenn das nur mit Hilfe einer ungebändigten Fantasie geschehen mag. Es gibt aber auch einen Weg, der darin besteht, die vergleichende Methode der Ethnographie anzuwenden. Die Forschungen über die noch in der Welt lebenden oder vor kurzem verschwundenen primitiven Gesellschaften liefern uns interessante Informationsmaterialien über unsere Vorfahren aus der vorgeschichtlichen Periode. Nach der hier erwähnte Methode haben zunächst einige Mathematikhistoriker gearbeitet, sie haben jedoch diesem Thema nur einige Zeilen oder Seiten gewidmet. Anhand einiger Beispiele soll hier gezeigt werden, wie vielversprechend die ethnographische Methode sein kann. Sie ermöglicht es unter anderem, die Quellenmaterialien aus der Vorgeschichte gut einschätzen und sie in ihre wirkliche Umwelt einzusetzen. Gleichzeitig wird hier versucht, einen kritischen Einblick in die Fachliteratur zu diesem Thema zu geben. Im heute noch kaum erforschten Bereich der vorgeschichtlichen Mathematik eröffnet sich somit ein weites Untersuchungsfeld.



ABSTRACT

The study of the mathematics of prehistory cannot be founded on bare archeological data alone; it may be useful to set the archeological documents in context, with the help of comparative ethnography, according to which our own contemporaray or near-contemporary primitive societies can help us understand our prehistoric ancestors. Although once used spontaneously by several historians of mathematics, this approach has been rejected on principle by the recent school of ethnomathematicians. This paper sets out to show, by means of a certain number of examples, that the method can nonetheless yield rewards: on the one hand because it demolishes the fantastic theories so fondly constructed by certain mathematicians, and on the other because it opens up a vast field of research which has so far been vitually unexplored.



AUTEUR(S)
Olivier KELLER

MOTS-CLÉS
Archäologie, vergleichende Ethnographie, Ethnomathematik, Ethnographie, Geschichte der Mathematik, Mathematik, Vorgeschichte, primitive Gesellschaft

KEYWORDS
archeology, comparative ethnography, ethnomathematics, ethnography, history of mathematics, mathematics, prehistory, primitive society

LANGUE DE L'ARTICLE
Français

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