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Revue de Synthèse

0035-1776
 

 ARTICLE VOL 116/4 - 1995  - pp.527-552  - doi:10.1007/BF03181293
TITRE
Humanité, guerre, ordre du monde: L’éthique des historiens grecs?

RÉSUMÉ

In dem Artikel geht es um die Überlegungen, die die griechischen Historiker über das menschliche Handeln (praxeis) im Zusammenhang mit Politik und Militärwesen angestellt haben. Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit (dikè, dikaion) entspricht einem Mechanismus von genau festgelegter Vergeltung und der Wiederherstellung eines gestörten Gleichgewichts; ihre Definition der menschlichen Natur macht es ihnen möglich, jede Überschreitung der Norm als dem Menschen nicht angemessen oder völlig unmenschlich zu bezeichnen; die Autorität des Historikers beruht bei ihnen nicht auf der kritischen Darstellung der Tatsachen, sondern darauf, daß sie ihren Standpunkt mit der Überzeugung von der Existenz einer die Welt ordnenden Gerechtigkeit identifizieren. Diese Auffassungen erweisen sich als Hindernis für eine ethische Problematisierung des Handelns. Begriffe wie Angemessenheit, Wohlwollen gegenüber anderen Menschen, maßvolles Handeln und Mitleid sind bei ihrer Beurteilung von Ereignissen zwar vorhanden, werden aber immer hinter der vorherrschenden Lehre einer Vergeltungsjustiz zurückgestellt.



ABSTRACT

Greek historians have dealt with human actions (praxeis) in political and military fields. Yet their notion of justice (dikè, dikaion) — on which, according to them, depend universal order and the course of things — as a mechanism of exact retribution and balance; their definitions of human nature which ascribe any excess to a not wholly or a not at all human temperament; finally, the fact that they do not ground their historical authroity on proven facts but by identifying their point of view with the power of justice which orders world, prevent an ethical reflexion about human action. They may call upon equity, humaneness and temperance, but they ultimately model their judgement on the dominant pattern of avenging justice.



AUTEUR(S)
Catherine DARBO-PESCHANSKI

MOTS-CLÉS
Ethik, Recht, Verhaltensregeln, Krieg, Menschlichkeit, Gerechtigkeit

KEYWORDS
ethics, justice, war, rules of conduct, humaneness, equity

LANGUE DE L'ARTICLE
Français

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